WinkelWinkel

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Die Gemeinde wurde zum ersten Mal im Jahre 1044 urkundlich erwähnt. Auf Seebner Gebiet stand allerdings schon im 1. und 2. Jahrhundert ein grosser römischer Gutshof, von dem heute noch Überreste zu besichtigen sind. Nebst dem römischen Gutshof findet man im Rütner (oder auch Rütemer) Wald alemannische Hügelgräber, von welchen einige vor mehreren Jahren freigelegt wurden.

Die Namen der Dörfer haben alle einen geographischen Ursprung und stammen aus dem Alemannischen. Sie bezeichnen im Falle von Winkel den Hügeleinschnitt, in dem die Gemeinde liegt, bei Rüti die Waldrodung und bei Seeb den mittlerweile verlandeten See, an dem dieses Dorf lag.

1917 wurde das Dorf Eschenmosen, das bis anhin zur Gemeinde Winkel gehört hatte, an die Gemeinde Bülach abgetreten.

Das früher von den drei bäuerlichen Dorfkerne geprägte Dorfbild hat sich nicht zuletzt infolge der Eröffnung des Flughafens Zürich stark verändert. Heute sind grosse Teile des Gemeindegebiets mit Ein- und Mehrfamilienhäusern überbaut, und selbst in den alten Dorfkernen fanden massive bauliche Eingriffe statt. In Rüti liegt eine Terrassensiedlung, welche um 1970 von der Swissair für das in der Gegend Wohnraum suchende Personal gebaut wurde.

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