You searched for "zürcher oberland". Here are the results:

">Sabsi`s Feinputz👍⭐️⭐️⭐️Grüningen

">


Umzugsreinigungen und Frühjahrsputz erledigt Sabsi`s Feinputz für Sie im Zürcher Oberland.

Ihrkompetentes Reinigungsunternehmen.Wir reinigen-wir übernehmen ihre Reinigung.

Jetzt unverbindlich eine Offerte einholen

Jetzt an Ihren Frühjahrsputz denken

Wir machen Ihnen ein Angebot,dass Sie schwer ablehnen können.

Ob nur Fenster oder die ganze Wohnung incl. Schränke, alles nach Ihren Wünschen

No Comments

">DürntenDürnten

Die Gemeinde Dürnten mit über 7’500 Einwohnerinnen und Einwohnern

liegt im Zürcher Oberland am Fusse des Bachtel

und reicht bis auf halbe Höhe an dessen Südwesthang hinauf.

Man erreicht die drei Ortsteile

Dürnten, Oberdürnten und Tann

über die Autobahnausfahrten Dürnten/Bubikon und Rüti-Nord.

Alle drei Wachten – wie auch das Quartier Breitenmatt,

das zu Oberdürnten gehört –

sind per VZO-Bus mit den SBB-Stationen Bubikon, Rüti und Hinwil verbunden.

">FischenthalFischenthal

Fischenthal umfasst ein Gebiet von rund 30 Quadratkilometern.

Es ist damit die grösste Landgemeinde des Kantons Zürich.

Die älteste Urkunde, in welcher der Name “Fiskinestal” erwähnt wird,

stammt aus dem 9. Jahrhundert.

Damals wurden Besitzungen in Fischenthal dem Kloster St. Gallen geschenkt.

Man nimmt an, dass ein alemannischer Siedler namens Fiskin

dem Tal den Namen gegeben hat.

Im 13. Jahrhundert wurde Fischenthal der habsburgischen Hausmacht einverleibt.

Doch schon 1301 verpfändeten die Habsburger die Vogtei Fischenthal,

die noch mehrmals den Herrn wechselte, bis sie 1425 der Stadt Zürich abgetreten wurde.

Von 1542 an war Fischenthal Bestandteil der Herrschaft Grüningen.

1798 wurde es dem Distrikt Wald zugeteilt.

1803 dem Bezirk Uster, dann dem Oberamt Grüningen

und schliesslich 1831 dem Bezirk Hinwil.

Einen Auf-schwung erlebte das Gebiet

zur Zeit der Heimindustrie im 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts.

Während im Jahre 1634 Fischenthal 466 Einwohner zählte,

waren es im Jahre 1836  -2814 Einwohner.

Verdienst brachte zuerst die Handspinnerei, dann die Handweberei.

Vor allem die Höhenzüge waren stärker besiedelt als heute.

An Stelle der früheren Armut zog eine gewisse Wohlhabenheit ein,

bis die mechanischen Webstühle in den Fabriken des Unterlandes

der Heimarbeit ein Ende setzten.

Viele Wohnstätten wurden verlassen.

Der Staat sprang helfend ein, indem er namentlich im Quellgebiet der Töss L

and erwarb und aufforstete.

Heute ist das Gebiet um den Tössstock ein Wildschongebiet,

in dem sich auch Gämsen aufhalten.

1532 soll am Hörnli der letzte Bär des Zürcher Oberlandes erlegt worden sein.

Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde ein Pilgerweg – der Jakobsweg begangen,

der aus Süddeutschland über Fischingen, das Hörnli, dem Jonatal

entlang nach Rapperswil und Einsiedeln führte.

Pilgerherbergen waren das Gasthaus «Zum Steg» und dasjenige «Zum Hauptmann »,

früher im Fistel, später der Vorläufer der «Blume».

Ende 1970 zählte Fischenthal 1700 Einwohner.

Neben der Landwirtschaft spielen Industrie und Gewerbe eine bedeutende Rolle.

Der touristischen Erschliessung der an Naturschönheiten reichen Gegend

wird grosse Sorgfalt zuteil.

Vor allem werden viele Wanderwege unterhalten.

Ein Schwimmbad lädt im Sommer zur Erfrischung ein;

im Winter stehen zwei Skilifte zur Verfügung.

er Saal des Gasthauses “Blume” bildet ein Zentrum des Gemeindelebens,

das von einer Reihe von Vereinen in verdienstvoller Weise gepflegt wird.

Aus Literatur sind namentlich zwei neuere Werke hervorzuheben,

die sich mit unserer Gemeinde befassen:

Der wunderliche Berg Höchst und sein Anhang” von Alfred Huggenberger

und “Menschen am Schnebelhorn” von Otto Schaufelberger.

Darüber hinaus erscheint Fischenthal im Zusammenhang mit dem weiteren Oberland

in vielen anderen Büchern, vor allem auch in

“Industrialisierung und Volksleben” und

“Sozialer und kultureller Wandel in einem ländlichen Industriegebiet im 19. und 20. Jahrhundert” von Rudolf Braun.

Aus dem Leiacher stammt der Dichter Jakob Senn,

dessen Buch “Ein Kind des Volkes” vor kurzem wieder bekannt geworden ist.

quelle fischenthal.ch


">HinwilHinwil

Während für die vorgeschichtliche Zeit bisher

noch keine bedeutenden Funde gemacht wurden,

sprechen die römischen Ruinen unter der Kirche eine deutliche Sprache.

Hier stand schon im 1. oder 2. Jahrhundert nach Christus eine stattliche Villa –

zweifellos im Zusammenhang mit der Römerstrasse,

die von Oberwinterthur übers Kastell Irgenhausen

und durch unsere Gemeinde bis Kempraten führte.

Mit dem Eindringen der Alemannen im 5./6. Jahrhundert

trat die Besiedlung in eine neue, entscheidende Phase.

Viel Land wurde urbar gemacht,

auf dem die einzelnen Sippen ihre Höfe und Siedlungen begründeten.

Aus einigen dieser Höfe entwickelten sich dann diejenigen Dörfchen,

die noch heute auf dem Gemeindegebiet bestehen,

während andere eingingen und nur noch als Flurnamen fortleben.

Nach der Christianisierung und dem Bau der ersten Kirche

scheint im 8. und 9. Jahrhundert eine eigentliche Schenkungswut

unter den Neubekehrten ausgebrochen zu sein.

Kaum einen Ortsteil gibt es,

in dem nicht ausgedehnte Güter dem Kloster St. Gallen vergabt werden,

so dass dieses bald zum mächtigsten Grundbesitzer in der Gemeinde wird.

Viele dieser Güter werden später an das Kloster Rüti

und den Johanniterorden in Bubikon übergeben,

die bis zur Reformation durch ihre Verwalter, Leibeigenen

und den Zehntenansprüchen von grösstem Einfluss in der Gemeinde bleiben.

Durch den Standort der Kirche war Hinwil mit seinen damals etwa 60 Einwohnern

zum Mittelpunkt der lockeren Kirchengenossenschaft geworden,

in der sich die umliegenden Weiler vereinigten.

Diese, wie auch das Kirchdorf, wuchsen in der Folgezeit stetig,

so dass sie grossteils schon im 13. Jahrhundert

mit Übervölkerungsproblemen zu kämpfen hatten.

Ein beliebiges Wachstum war ja nicht möglich,

da die Dörfer zum Schutz mit einem Hag,

dem so genannten Dorfetter, umgeben waren.

Innerhalb des Etters lagen seit der Übernahme

der Dreifelderwirtschaft auch die Äcker (Zelgen).

Mehr als eine begrenzte Anzahl Dorfgenossen konnte diese Ackerfläche nicht ernähren,

wie auch das dem Urwald abgerungene Weideland

ausserhalb des Etters nur für eine begrenzte Anzahl Vieh hinreichte.

Neben den Klöstern besass im Mittelalter

vor allem der Adel ausgedehntere Güter und Rechte in der Gemeinde.

Von sechs Rittergeschlechtern wissen wir,

die hier auf ihren wohl eher kleinen Burgen hausten.

Das schönste Zeugnis aus jener Zeit ist die Burgruine Bernegg,

die 1924/25 ausgegraben und 1939 restauriert wurde.

Daneben aber ist ausser ein paar Namen und Daten meist kaum mehr etwas erhalten

von jenen Rittern von Ringwil, Hadlikon, Bernegg, Bossikon und (vielleicht) Landenberg.

Besser steht es mit den Herren von Hinwil, deren Stammbaum

sich vom Jahr 970 bis zu ihrem Aussterben 1588 fast lückenlos nachweisen lässt.

Ihre Burg lag auf dem aussichtsreichen Hügel nordöstlich der Kirche;

leider ist von ihr kein Stein mehr erhalten.

Wie so manches andere Bauwerk wird sie späteren Geschlechtern

zum eigenen Bauplatz gedient haben;

dem Gerücht nach vor allem beim Kirchenneubau um 1450.

In der Reformationszeit war Hinwil Zentrum

der Wiedertäuferbewegung im Zürcher Oberland.

Sogar der damalige Dorfpfarrer Brennwald

setzte sich in seinen Predigten für die Abschaffung des Zehnten

und die Aufhebung der Leibeigenschaft ein.

Dennoch schloss er sich der Bewegung selber nicht an.

Die Täuferhöhle ob Wappenswil am Allmann,

wo sich die verfolgten Wiedertäufer versteckt hielten,

wird noch heute als Sehenswürdigkeit besucht.

Lange verlief das Leben in den kleinen Wachten

der Kirchgemeinde Hinwil in ruhigen, einförmigen Bahnen.

Langsam und gleichmässig stieg auch die Bevölkerungszahl.

Mit Landwirtschaft, immer mehr aber auch mit Spinnen und Weben,

ging ein Jahr nach dem andern vorüber.

Kriege gab es keine;

die Strenge des Landvogts, die Grösse der Ernten und Naturereignisse

waren die Faktoren, die die Lebensqualität bestimmten.

Nur – so geregelt all dies scheinbar auch verlief,

blieb die Zeit eben doch nicht stehen.

Neues Gedankengut kam auf,

neue Formen der Produktion vor allem,

und was lange der gewohnte Gang gewesen war,

erwies sich plötzlich als drückende Fessel.

Am drückendsten war die Lage in Frankreich,

wo sich das Volk schliesslich zur blutigen Revolution erhob.

Und keine zehn Jahre waren vorbei,

als in ihrem Gefolge 1798 hierzulande

die „Eine und unheilbare Helvetische Republik“ ausgerufen wurde.

Alles wurde neu geregelt, und die Eingriffe reichten bis tief auch in unser Gemeindewesen ein.

Die Kirchgemeinde wurde zur politischen Gemeinde,

die Wachten wurden zu Zivilgemeinden umgetauft –

und Girenbad wurde endlich vom übergrossen Wernetshausen abgetrennt.

Eine gärende Stimmung scheint in diesen unruhigen Jahren geherrscht zu haben,

die sich vor allem gegen die jahrhundertelange Benachteiligung durch die Stadt richtete.

Eine Missernte 1799

und die aufreibenden Zwangseinquartierungen

von französischen, österreichischen und russischen Truppen

drückten auch diese Gemeinde hart.

So viele Rückschritte auch die nachfolgende Mediationsverfassung brachte,

so liberal war sie doch im Vergleich zu derjenigen der Restaurationszeit.

Unter dem Einfluss der Julirevolution in Paris

erhob sich 1830 auch hier das Volk begeistert,

und die Regierung war klug genug,

auf die am so genannten Ustertag gestellten Forderungen einzutreten.

Schon 1831 wurde eine neue Kantonsverfassung verlesen,

die endlich mehr Demokratie,

eine gerechtere Stellung der Landschaft

sowie die ersehnte Handels- und Gewerbefreiheit brachte.

Der Kanton wurde in Bezirke eingeteilt,

und nach etlicher Rivalität umliegender Gemeinden

wurde Hinwil gar Bezirkshauptort.

Die Errichtung der hiefür erforderlichen Verwaltungsräumlichkeiten

übernahm eine Gesellschaft engagierter Bürger

so dass das erste Bezirksgebäude schon bald bezogen werden konnte.

Das neue Gesetz von 1831 organisierte

die Gemeinden in Einwohner-, Bürger-, Kirch- und Schulgemeinden,

mit je eigenen Behörden.

Wenig Freude hatten die an jahrhundertelange Autonomie gewöhnten Wachten,

als sie 1835 zu Zivilgemeinden umfunktioniert wurden,

die in allen wichtigeren Belangen dem Gemeinderat unterstellt waren.

Die gleichen Widerstände fanden sich ja noch 1919 bei der Vereinigung

der bis anhin selbständigen Schulgemeinden.

Mit der Zeit wurden dann auch die Zivilgemeinden aufgelöst,

die ohnehin nur noch mit Wald- und Strassenunterhalt,

Feuerwehr sowie der Wasserversorgung beauftragt waren.

Zu Beginn des 19. Jahrhunderts wurde auch Hinwil

von der starken Industrialisierungswelle im Zürcher Oberland erfasst,

die für die betroffene Bevölkerung oft schwer zu ertragen war.

1850 waren etwa 500 Personen, zumeist Frauen,

in der Baumwoll- und Seidenweberei beschäftigt.

Später kamen Stickerei und die Fabrikation von Weberschiffchen hinzu.

Trotzdem blieb Hinwil bis nach dem Zweiten Weltkrieg stark vom Gewerbe

und der Landwirtschaft geprägt.

Seitdem hat sich nun aber vieles geändert:

Aus dem einst verträumten Dorf Hinwil ist ein namhafter Industrieort

mit neuzeitlichen Lebensgewohnheiten geworden.

Die vielfältigen Arbeitsmöglichkeiten

haben Hinwil auch als Wohnort attraktiver gemacht.

Als Wohngebiet besonders geschätzt

sind nebst den geschützten Hanglagen

im Norden und Osten des Dorfes auch die Aussenwachten

Wernetshausen und Hadlikon.

quelle hinwil.ch


">RütiRüti

Die Siedlung beim Zusammenfluss von Jona und Schwarz, mit den Weilern Weid, Moos, Weier und Fägswil, bildete sich um das gleichnamige Kloster Rüti am Flussübergang des Pilgerwegs aus dem süddt. Raum durch den Thurgau nach Einsiedeln.




Die Gegend wurde vermutlich im 8. und 9. Jh. besiedelt: 807 wird Fägswil in einer St. Galler Urkunde genannt. Die Deutung von Riutin in einer Urkunde Ottos II. von 972 ist unklar. Ins Licht der Geschichte tritt Rüti mit der Gründung des Klosters durch die Frh. von Regensberg zu Beginn des 13. Jh. Um das Kloster und dessen Wirtschaftsbetriebe entwickelte sich ein kleinbäuerl. Dorf, dessen Bewohner nebst Viehwirtschaft und Ackerbau auch landwirtschaftl. Lohnarbeit (z.B. in den Rebgebieten am Zürichsee) und Nebengewerbe (Textilverarbeitung) betrieben. Als Teil der Landvogtei Grüningen kam Rüti 1408 unter Zürcher Obrigkeit. Auf dem Batzberg ob Fägswil erbaute ein Zweig der Meyer von Dürnten, Ministerialen der Gf. von Toggenburg und des Klosters Einsiedeln, eine Burg; er verschwindet aber schon Mitte des 14. Jh. aus den Quellen. Ferrach war noch im 15. Jh. als Teil des Kirchspiels Busskirch nach Pfäfers zehntpflichtig. Fägswil blieb bis 1710 nach Dürnten kirchgenössig und ist erst dann Rüti zugeteilt worden.




Nach der Aufhebung des Klosters im Zuge der Reformation ging das Klostergut in den Besitz der Stadt Zürich über, die es im Amt Rüti zusammengefasst durch einen Amtmann verwalten liess. Das Amtshaus fiel 1706 einem Grossbrand zum Opfer und machte 1710 einem Neubau Platz, der vor wenigen Jahren stilgerecht restauriert worden ist. Das baufällige Langhaus der ehemaligen Klosterkirche, seit der Reformation evang. Pfarrkirche, wurde abgebrochen und 1771-73 ebenfalls neu gebaut. Rüti verfügte etwa ab Mitte des 16. Jh. über eine eigene Schule im Pfarrhaus und war ein Quartier in der zürcher. Militärorganisation. Als Grenzwehr entstanden im Vorfeld der Villmergerkriege im 17. Jh. Befestigungen, u.a. ein Bollwerk (heute noch “Schanz”) ob dem Amtshaus. Der erste kath. Gottesdienst im Zürcher Oberland nach der Reformation wurde 1866 im Pilgersteg gefeiert; seit 1879 steht in Tann (Gem. Dürnten) die kath. Pfarrkirche der 1963-64 geschaffenen kath. Kirchgem. Rüti (1850 4%, 1990 39% kath.)




Erst mit der Industrialisierung im 19. Jh. nahm das Dorf einen wirtschaftl. und sozialen Aufschwung, der sich mit ein paar Gründungsjahren belegen lässt: 1816 erste Baumwollspinnerei Honegger im Wydacher; 1847 Webereimaschinenfabrik Caspar Honegger in der Joweid, später Maschinenfabrik Rüti AG mit weltweiten Beziehungen, heute Sulzer AG Rüti; 1873 Nagelfabrik Hess Pilgersteg; 1886 Federnfabrik Baumann & Cie.; 1895 Zentralheizungen Johann Müller AG, 1904 Bettenfabrik Embru. Seit den 1970er Jahren besteht das regionale Einkaufszentrum Bandwies. Die Einwohnerzahl überstieg 1971/72 erstmals die Grenze von 10’000 Seelen, sank aber in den nächsten Jahren infolge der Rezession wieder um ca. 900.




1833 erreichte der Ausbau des kant. Strassennetzes auch Rüti 1859 erhielt das Dorf eine Station an der Bahnlinie Zürich-Uster-Rapperswil (Glatttallinie, 1932 elektrifiziert; 1990 S-Bahn), 1876 folgte die Strecke nach Wald (1944 elektrifiziert). Die Gemeindewerke begannen ihre Tätigkeit 1897, die Post 1911, die Verkehrsbetriebe Zürcher Oberland (VZO) 1946 und der Ortsbus 1988. Die Gemeinde hat zwei Anschlüsse an die Zürcher Oberländer Autobahn.




Die Zunahme der Bevölkerung förderte den Ausbau des Volksschulwesens: 1822 Schulhaus in Fägswil, 1837 im Dorf, 1865 Sekundarschule, 1870 Gewerbeschule (seit 1966 regionale Berufsschule) 1875 Kindergarten, 1893 Reorganisation der Schulgemeinde. Das 1885 eröffnete Krankenhaus, später Kreisspital, wurde 2000 geschlossen. An seiner Stelle entstand ein Rekrutierungszentrum für Armee und Zivilschutz. Eine 1966 gegründete soziale Wohnbaugenossenschaft verwaltet heute über 250 Wohnungen. Auf kultureller Ebene entstanden, neben ca. 120 Vereinen aller Art, eine Gemeindechronik und eine Gemeindebibliothek.

quelle rueti.ch

">BubikonBubikon

Bubikon liegt im südöstlichen Teil des Kantons Zürich

in der weitgeschwungenen Mulde des Zürcher Oberlandes

am Südrand des Bezirkes Hinwil.

 

Es grenzt an die Zürcher Gemeinden Hombrechtikon (Bezirk Meilen),

Grüningen, Gossau, Hinwil, Dürnten und Rüti .

Im Süden bildet die oberste Rippe der Zürichseeterrassen

die Grenze gegen Jona (Kanton St. Gallen).

 

Im obersten Teil des Glatttals liegen am Fuss des Bachtels

in einer einst von einem Seitenarm des Linth/Rheingletschers ausgehobelten

weiten Mulde die beiden Dörfer Bubikon und Wolfhausen.

Zusammen bilden sie die politische Gemeinde Bubikon.

 

 

Beim Rückzug des Gletschers verbliebene Feuchtgebiete

mit seltenen Pflanzen sowie die zwei Kleinseen

Egelsee und Kämmoosweiher prägen noch heute die Landschaft der Gemeinde.

Verschiedene Ortsnamen deuten auf Siedlungen

der Römer und ab 600 n. Chr. der Alemannen

(Bubikon/Höfe der Buobinge, Wolfhausen/Husa des Wolfgrim etc.).

 

 

Erste urkundliche Erwähnungen im Jahr 744:

Schenkung des Hofs Perolvinchova (Berlikon)

und 811 Puapinchova (Bubikon) an das Kloster St. Gallen.

1192 vermacht Diethelm von Toggenburg

eine Güter zu Bubikon dem Johanniterorden.

 

In der Folge entsteht das Ritterhaus Bubikon,

heute noch die besterhaltene Johanniterkommende Europas,

die ein modern gestaltetes Ordensmuseum beherbergt.

 

1819 entstanden nach der Heimindustrie die ersten Textilfabriken.

 

Mit dem Bau der Glatttalbahn 1858

und der Uerikon-Bauma-Bahn 1901

setzte sich der Aufschwung fort,

der sich auch in einem Anstieg der Einwohnerzahl

(1940 rund 2’000 Personen) bemerkbar machte.

Heute zählt die Gemeinde rund 7’000 Einwohner.

 

In den letzten 25 Jahren fand in der Bubiker Industrie eine markante Umwälzung statt.

Alteingesessene Fabriken stellten den Betrieb ein.

Dafür entstanden in ihren Gebäuden,

aber auch in modernen Fabrikanlagen und Gewerbehäusern

eine Vielzahl von neuen Firmen der verschiedensten Branchen.

 

Heute verfügt die Gemeinde über mehr als 2’500 Arbeitsplätze.

 

">BäretswilBäretswil

Das Dorf Bäretswil liegt am Nordwestrand der Allmens,

auf einem Sattel zwischen Glatt- und Tösstal im Zürcher Oberland.

Die Gemeinde Bäretswil grenzt im Uhrzeigersinn an die Gemeinden

Bauma, Fischenthal, Hinwil, Wetzikon, Pfäffikon und Hittnau.




Speziell für Bäretswil ist die Tatsache,

dass hier die Industrialisierung bereits im 18. Jahrhundert einsetzte

und nach einem sagenhaften Bevölkerungsanstieg

der technische Fortschritt im 19. Jahrhundert

die bevölkerungsreiche Gemeinde zunehmend links liegen lässt.




Durch seine Lage wird Bäretswil erst spät

und nur mit schmaler Spur an die aufstrebenden Verkehrsströme angeschlossen.

Das 19. Jahrhundert ist eine Epoche der technischen Revolution.

Maschinen, Fabriken und Eisenbahnen,

aber auch das Telefon und der elektrische Strom sind Errungenschaften dieser Zeit.

In den vergangenen Jahrzenten hat sich die Lage

in der Gemeinde in vielerlei Hinsicht verbessert.

 

Heute hat Bäretswil mit seinen rund 5‘000 Einwohnern

und einer gesunden Finanzgrundlage den Anschluss an die Zukunft wieder gefunden.

quelle  baeretswil.ch




 

 

">BaumaBauma

Erst mit dem Bau der reformierten Kirche erfolgte in Bauma 1651 eine Gemeindebildung.

Die auf einem weiten Gebiet verstreuten rund 70 Siedlungen

wurden damit zu einem vorerst der Kirche unterstellten Verwaltungsbereich.

 

Bis zur französischen Revolution und

damit auch dem Zerfall der Alten Ordnung und Herrschaft

waren der Pfarrer und sein Stillstand als verlängerter Arm

der herrschenden Stadt Zürich für die Religion,

die Schulen, die Fürsorge, die öffentliche Moral und Ordnung,

ja selbst für das Strassenwesen zuständig.




Erst mit der Helvetik entstand auf Anordnung Napoleons 1798

eine politische Gemeinde, die sogenannte Munizipalität.

Von 1798 bis 1803 gehörte Bauma zum helvetischen Distrikt Fehraltorf,

anschliessend bis 1814 zum Mediationsbezirk Uster,

bis 1831 zum Oberamt Kyburg und seither zum Bezirk Pfäffikon.

 




Mit rund 3’000 Einwohnern von 1800 – 1920

zählte Bauma vor über hundert Jahren

zu einer der bevölkerungsreichsten Gemeinden des Kantons Zürich.

Durch die starke Bautätigkeit in den letzten Jahren

stieg die Einwohnerzahl bis gegen 4’300 an.

Heute präsentiert sich die Gemeinde Bauma als ein fortschrittliches Gemeinwesen

mit einer modernen Infrastruktur.

Als Naherholungsgebiet bietet sie den Regionen

Zürcher Oberland, Winterthur und Zürich vielfältige Freizeitmöglichkeiten,

Ruhe und Erholung in einem schönen Naturgebiet.

quelle bauma.ch




 

 

">GrüningenGrüningen

Im 7. Jahrhundert besiedelten die Alemannen die Gegend um Grüningen.

Ihre Beschäftigung galt dem Anbau und der Bewirtschaftung des Bodens.

Ein vom süddeutschen Raum zugewanderter Alemanne

namens „Gruono“ gab Grüningen seinen Namen

und der Ortsname bedeutet soviel wie bei den Nachfahren des „Grün oder Gruono“.

Alle Ortschaften mit der Endung „-ingen“

weisen auf eine frühe alemannische Siedlung hin.

Urkundlich wurde Grüningen allerdings erst im Jahre 1038 erstmals erwähnt.

Die zu Grüningen gehörenden

Dörfer Itzikon und Binzikon sind bereits 837 bzw. 854 erstmals

in lateinischen Urkunden anzutreffen.

Weitere Funde belegen indessen,

dass sich schon lange vor den Alemannen Menschen in der Gegend aufgehalten haben.

Eine im Lindist bei Grüningen gefundene Mohnkopfnadel

wird der späten Bronzezeit um etwa 1000 v. Chr. zugewiesen

und die vier Grabhügel im Strangenholz bei Adletshusen/Grüningen

der Hallstattzeit 750 bis 450 v. Chr.

 

Der in der Aabachschlaufe

dreiseitig steil abfallende Nagelfluhsporn

mit seinen gut zu verteidigenden steilen Abhängen

bot sich als Standort einer Burg bestens an.

Einzig gegen Osten hin musste der Zugang durch einen Graben geschützt werden.

In welchem Jahr mit dem Bau der Burg begonnen wurde,

ist nicht genau bekannt, der Zeitpunkt liegt um 1220.

Im Einkünfte-Urbar des Klosters Einsiedeln taucht der Name Grüningen 1217 – 1222 auf.

Da um diese Zeit die Grafen von Rapperswil als Kastvögte eingesetzt waren,

wird heute angenommen, dass diese den Grundstein für die Burg Grüningen legten.

Um 1230 verlor das Kloster Einsiedeln seinen Grundbesitz

in der Gegend an das Kloster St. Gallen,

das die Gebiete vorerst dem Grafen von Kyburg verpfändete.

Nach alten Urkunden sass 1243 ein kyburgischer Amtmann in Grüningen.

1253 übergab das Kloster St. Gallen die Vogteirechte über Grüningen

mit seinen beiden Höfen Dürnten und Altorf dem Freiherr Lüthold VI. von Regensberg.

Im gleichen Zeitraum ist die Entstehung des Städtchens vor der Burg erfolgt

und der Stadtwerdungsprozess ist den Regensbergern zuzuordnen.

 

Freiherr Lüthold VI. von Regensberg

musste 1269 die Vogtei Grüningen dem Abt von St. Gallen zurückgeben,

da er durch seine Fehde mit Rudolf von Habsburg

und der Stadt Zürich in Geldnöte geraten war.

Das Kloster verfügte aber auch nicht über eine reichgefüllte Kasse,

so verpfändete es vorerst 1273 Schloss und Herrschaft an den Ministerialen Walter von Elgg.

Der im gleichen Jahr zum deutschen König gekrönte Rudolf von Habsburg

nutzte die Gelegenheit und sicherte sich ein Jahr später den Grüninger Besitz.

Anfangs des 14. Jahrhunderts

wurde die Verwaltung dem Landgrafen des Hauses Habsburg-Laufenburg übertragen

und 1314 wurden dann die Grafen von Toggen¬burg

über Grüningen als Pfleger eingesetzt.

In jener Zeit nahmen die Spannungen zwischen Habsburg und den Eidgenossen zu

und Grüningen erhielt als vorgeschobener südlicher Stützpunkt eine grössere Bedeutung.

Im Jahr 1374 wurde Grüningen an den

österreichischen Feldhauptmann und Kammermeister Heinrich Gessler

aus dem aargauischen Meienberg verpfändet.

Der zum Ritter erhobenen Heinrich Gessler

verbesserte die Befestigungsanlagen an der Burg,

um sich gegen die aufstrebenden Eidgenossen besser wehren zu können.

Grüningen lag zwar nicht unmittelbar im Kampfgebiet des Sempacherkrieges.

Die Zürcher unternahmen jedoch einzelne Kriegs- und Raubzüge in habsburgische Gebiete.

So wurde auch Grüningen heimgesucht und verwüstet.

Ein erneuter Kriegszug ins Grüninger Amt erfolgte 1388

im Zusammenhang mit der Schlacht bei Näfels.

Heinrich Gessler verstarb 1403 und die Nachfolge übernahm sein Sohn Hermann.

Durch die ständigen Abwehrkämpfe gegen Zürich geriet auch er in Geldnöte

und verpfändete Grüningen an die Stadt Zürich.

Das Haus Habsburg war höchst aufgebracht,

ob dieser eigenwilligen Handlung und versuchte wiederholt,

das verpfändete Gebiet wieder aus der Hand Zürichs zu lösen, doch ohne Erfolg.


Die Stadt Zürich übernahm 1408 die Herrschaft Grüningen als Pfandbesitz.

Ab 1416 wurde dann Heinrich Hagenauer erster zürcherischer Vogt über Grüningen.

Zürich betrachtete somit die Herrschaft nun nicht mehr als blosses Pfand,

sondern als sein Eigengut.

Die Beziehungen zwischen Zürich als neue Obrigkeit

und dem Landvolk waren indessen stets harten Bewährungsproben ausgesetzt.

Der Stadtstaat übte ein strenges Regiment über die Landschaft aus

und schränkte die Rechte deren Bevölkerung gar streng ein.

 

Das Amt Grüningen kam bald nach der Übernahme

in den Strudel der neu eingetretenen Auseinandersetzungen

zwischen Zürich und den übrigen eidgenössischen Ständen,

dem so genannten Alten Zürichkrieg.

Im November 1440 zogen 1100 Schwyzer und Glarner ins Grüninger Amt

und belagerten Schloss und Städtchen.

Der Grüninger Vogt Jakob Murer verteidigte mit 40 Mann das Schloss.

Er war sich der ungemütlichen Lage durchaus bewusst

und sandte einen Boten nach Zürich, um Verstärkung anzufordern.

Diese Bitte fand aber kein Gehör.

Die Lust der Grüninger auf eine grosse Gegenwehr war daher gering.

Sie wollten offensichtlich nicht für die wenig beliebten Zürcher den Kopf hinhalten.

Am 10. November 1440 waren Amt und Städtchen

und acht Tage später auch das Schloss in der Hand der Eidgenossen.

Es soll bei der Belagerung kein einziger Schuss gefallen sein.

Vom 11. bis 16. Juni 1443 belagerten die Eidgenossen

Schloss und Städtchen Grüningen zum zweiten Mal.

Obschon die Berner Artillerie kaum Schäden am Schloss verursachten,

war dem Vogt die Aufrechterhaltung der Abwehr nicht möglich.

Die meisten seiner Leute traten für eine Übergabe ein.

Dabei wurde trotz der Zusicherung des freien Geleites

Vogt Peter Kilchmann von einem Unterwalder erschlagen.

Der Alte Zürichkrieg dauerte indessen weiter an.

Eine Einigung kam erst 1450 zustande

und Grüningen wurde definitiv festes zürcherisches Gebiet.

Zürich errichtete in Grüningen in der Folge eine Landvogtei,

auch Herrschaft oder Amt genannt, mit folgender Abgrenzung:

An den Thurgau, das Toggenburg, Uznach, Rapperswil

und an die ebenfalls zürcherischen Landvogteien Greifensee,

Kyburg und die Obervogtei Stäfa.

In der Herrschaft standen 17 Burgen,

das Kloster Rüti, das Johanniterkloster Bubikon sowie 13 Pfarrgemeinden,

nämlich Bärteswil, Bubikon, Dürnten, Egg, Fischenthal, Gossau,

Grüningen, Hinwil, Hombrechtikon, Mönchaltorf, Rüti, Wald und Wetzikon.

Das Herrschaftsgericht übte die obere Gerichtsbarkeit aus;

niedere Gerichtsbarkeiten standen den Gerichtsherrschaften

Greifenberg, Kempten und Wetzikon zu.

Aus dem frühen Mittelalter stammten ausserdem noch die vier Hofgerichte

von Dürnten, Mönchaltorf, Wald und Fischenthal sowie die Dingstatt Binzikon,

zu der sieben Dörfer gehörten.

Das Herrschaftsgericht verdrängte indessen zusehends die Hofgerichte.

Das Schloss Grüningen war Sitz und Wohnstätte

der vom Grossen Rat von Zürich eingesetzten Landvögte.

Diese stammten durchwegs aus einflussreichen

und bedeutenden städtischen Bürgerfamilien.

Ab Mitte 16. Jahrhundert war die Amtszeit auf sechs Jahre beschränkt,

eine zweite Amtsdauer war ausgeschlossen.

Die Landvögte hatten ihr Amt in Vertretung

der stadtzürcherischen Obrigkeit zu erfüllen

und mussten sich an die von Zürich gesetzte Rechtsordnung halten

und für deren Einhaltung sorgen.

Sie waren oberster Justiz- und Verwaltungsmann zugleich.

Je nach Persönlichkeit des jeweiligen Landvogtes

war deren Amts¬ausübung recht unterschiedlich.

Von 1408 bis 1798 residierten 66 Landvögte im Schloss.

 

Feuer zerstörte 1551 zum grössten Teil das Städtchen.

Alle Häuser von der nördlichen Häuserreihe

bis zum Hirschen fielen dem Brand zum Opfer.

Der Wiederaufbau erforderte einige Anstrengungen.

Es war nach der Verwüstung von Grüningen

während des Sempacherkrieges 1384 der zweite grosse Brand.

Eine dritte Feuersbrunst zerstörte 1685 erneut 13 Häuser in der Nordreihe.

Einzig der Hirschen blieb bei diesem Brand verschont,

erhielt er doch nach dem Brand von 1551 eine Brandmauer mit Treppengiebel,

wie sie heute noch besteht.

Mit der französischen Revolution war auch das Ende der Ordnung

der alten Eidgenossenschaft und des Stadtstaates Zürich gekommen.

Mit der militärischen Besetzung von Stäfa 1795

versuchte Zürich noch, die Entwicklung aufzuhalten.

Die Erklärung über die vollkommene Freiheit und Gleichheit

zwischen Stadt und Land durch ein Dekret des Grossen Rates

am 5. Februar 1798 kam jedoch zu spät.

Französische Truppen marschierten ein und am 13. März 1798

dankte der zürcherische Rat ab.

Es kam zur Aufhebung aller Landvogteien,

und der letzte seit 1792 im Amt stehende Landvogt Heinrich Lavater

verliess das Schloss Grüningen im Februar 1798.

Die neue helvetische Einheitsverfassung von 1798 schaffte

die alten Feudalrechte ab,

und anstelle der Unterschiede von Geburt und Herkunft

trat erstmals ein allgemeines Schweizer Bürgerrecht.

Auch die alten Vorrechte der Stadt Zürich

gegenüber der Landschaft fielen der neuen Zeit zum Opfer.

Das Zürcher Gebiet wurde in 15 Distrikte eingeteilt.

Ein Teil der ehemaligen Landvogtei Grüningen

wurde zu einem helvetischen Distrikt erhoben mit dem Hauptort Grüningen

und den Gemeinden Bubikon, Gossau, Oetwil, Egg, Mönchaltorf, Rüti und Dürnten.

Jeder Distrikt hatte einen Statthalter und ein Gericht von neun Mitgliedern,

jede Gemeinde einen Agenten.

 

Die anfängliche Begeisterung für die Franzosen verflog jedoch bald.

Der Bevölke¬rung vermochte die französische Vorherrschaft nicht zu gefallen

und sie litt unter der enormen Kriegssteuer.

Das Ende des Einheitsstaates und des helvetischen Direktoriums

kam daher schon nach fünf Jahren.

Am 19. Februar 1803 erfolgte in Paris die Übergabe der Mediationsakte an die Schweiz.

Der Kanton Zürich wurde nun in fünf Bezirke eingeteilt,

mit wiederum je 13 Zünften.

Grüningen gelangte zusammen mit

Gossau, Wetzikon, Wald, Fischenthal und Hinwil zum Mediationsbezirk Uster.

In dieser Zeit wurden die Grundlagen

der heutigen Gemeindeorganisation der politischen Gemeinde geschaffen.

Aber bereits zwölf Jahr später,

als Folge der endgültigen Niederlage von Napoleon,

setzte eine Restaurationszeit ein.

Konservative Kreise erhielten wieder Oberhand und versuchten

die frühere Ordnung teilweise wieder einzuführen.

Der ganze Kanton wurde in elf Oberämter eingeteilt, denen stand ein Oberamtmann vor.

Dessen Stellung glich stark derjenigen der früheren Landvögte.

In seinen Aufgabenbereich vereinigten sich Verwaltung und Rechtspflege

wieder und die während der Mediationszeit herrschende Gewaltentrennung

wurde damit teilweise rückgängig gemacht.

Wohl hatte das Oberamt ein spezielles Amtsgericht,

der Oberamtmann war jedoch dessen Präsident.

Grüningen wurde wiederum Hauptort.

Dem Oberamt Grüningen gehörten die Gemeinden

Grüningen, Wetzikon, Gossau, Bubikon, Rüti, Hinwil, Dürnten, Wald, Fischenthal

und Bäretswil an mit Amts- und Wohnsitz des Oberamtmannes im Schloss Grüningen.

 

1830 forderte das Landvolk Reformen und rief nach völliger Gleichberechtigung

zwischen Stadt und Landschaft.

An einer Volksversammlung traf sich das Zürcher Landvolk

am 22. November in Uster und stellte in einem Memorial Forderungen auf.

Die Befürchtungen, dass das Schloss Grüningen

während des Aufmarsches zur Versammlung angezündet werde,

traten glücklicherweise nicht ein.

Auf Grund des Drucks der Bevölkerung fanden bereits

am 6. Dezember Wahlen in den neuen Grossen Rat statt.

Bereits am 20. März 1831 folgte die Volksabstimmung

über die neue Kantonsverfassung und diese fand eine überwältigende Mehrheit.

Mit der neuen Kantonsverfassung wurden die Oberämter aufgehoben.

Die Gemeinden des Oberamtes Grüningen bildeten den neuen Bezirk Hinwil

und neuer Bezirkshauptort wurde Hinwil.

Damit war die Vorrangstellung von Grüningen endgültig gebrochen.

Die neue Kantonsverfassung bracht der Landschaft

die Förderung von Handel und Verkehr.

Gleichzeitig trat eine gewaltige industrielle Entwicklung ein.

Diese bevorzugte die Gebiete entlang der grösseren Wasserläufe und Seen,

um die Wasserkraft zu nutzen.

Grüningen am kleinen Aabach hatte da nicht viel zu bieten.

Bald folgte das Eisenbahnfieber, wobei das Bahnnetz entlang

der neuen Industrieorte entstand.

Die Verkehrslage von Grüningen wirkte sich

nebst dem Verlust der Stellung als Verwaltungshauptort

im Oberland für eine weitere Entwicklung nachteilig aus.

Wohl wurde versucht,

mit einer neuen Strasse von Wetzikon über Grüningen an den Zürichsee

eine gute Verbindung zu den Hauptverkehrslinien zu erhalten.

Man legte die Strasse mit dem Dammbau 1844 durch das Städtchen.

Dadurch erhielt der Ort den Durchgangsverkehr.

Der Bevölkerungsrückgang war jedoch nicht aufzuhalten.

So verringerte sich die Einwohnerzahl

von 1695 Personen im Jahre 1850 auf 1207 Personen im Jahr 1900.

Eine 1856 eingeführte Postkutschenlinie

von Wetzikon über Grüningen nach Stäfa

vermochte diese Entwicklung nicht aufzuhalten.

Impuls erhoffte man sich

mit der 1903 eröffneten elektrischen Strassenbahn Wetzikon – Meilen,

die durch das Städtchen führte und die Postwagenkurse ablöste.

Das Tram war in der Bevölkerung bald populär.

In Grüningen befanden sich die Bahnverwaltung,

die Kraftzentrale und die zentrale Werkstätte mit Remise.

Die Auswirkungen der beiden Weltkriege

und der dazwischen liegenden Wirtschaftskrise

vermochten indessen den Bahnbetrieb

nicht zu einem blühenden Unternehmen zu machen.

Mit der nach dem Zweiten Weltkrieg einsetzenden

stürmischen Entwicklung der Motorisierung war 1950

das Ende der Strassenbahn gekommen

und sie wurde durch einen Autobusbetrieb ersetzt.

In der Zeit vor 1950 trat immerhin eine beschränkte Bautätigkeit ein

und die Bevölkerungszahl stieg wieder auf 1450 Einwohner im Jahre 1951.

Eine rege Bautätigkeit setzte erst um 1960 ein

und veranlasste die Gemeinde,

1961 eine erste Bauordnung mit Zonenplan zu schaffen,

um die Entwicklung in Bahnen lenken zu können.

Seither sind verschiedene neue Quartiere in den

zur politischen Gemeinde gehörenden Dörfern Binzikon und Itzikon entstanden.

Zur Gemeinde gehören auch die ehemaligen Zivilgemeinden

und heutigen Weiler Adletshusen, Bächelsrüti und Holzhusen.

Für die Sicherung dieser Aussenwachten sind 1983 Weilerzonen geschaffen worden.

Die Gemeinde Grüningen zählt heute rund 2800 Einwohner,

und eine lebendige dörfliche Gemeinschaft

hat sich bis in die jüngste Zeit zu halten vermocht.

Bezirk Hinwil

Der Bezirk Hinwil ist ein ländlich geprägter Bezirk im Osten des Kantons Zürich ,

der im Wesentlichen den südlichen Teil des Zürcher Oberlandes umfasst.

Der Bezirkshauptort Hinwil ist eine lebenswerte Gemeinde –

auf dem Land und doch nahe der Stadt Zürich gelegen.

Auch andere Ortschaften aus der näheren und weiteren Umgebung,

wie beispielsweise Rüti, Wetzikon, Uster und RapperswilJona SG

sind innert kurzer Zeit zu erreichen,

dies dank guter Verkehrsanbindung durch Strasse und Schiene.

 

 

Der Bezirk Hinwil umfasst 11 politische Gemeinden:

 

 

 

           

 

 

             

 

 

 

 

Zur Werkzeugleiste springen