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">HochfeldenHochfelden

Die Gemeinde liegt im Glatttal im Zürcher Unterland,

unmittelbar westlich von Bülach an der Glatt.

Das Naturschutzgebiet nördlich der Gemeinde markiert den tiefsten Punkt von Hochfelden.



">HöriHöri

Höri oder früher „Hoerein“ wurde erstmals 1149 in den Urkunden erwähnt.

Die Vogtei über den Kuecheler Hof in Endhöri „ennet Hoeri“ gelangte 1329 an das Kloster Rüti.

Nach dessen Aufhebung 1525 übte die Stadt Zürich das Niedergericht aus.

Die Vogtei über Niederhöri ging 1424 von den Habsburgern an die Stadt Zürich über,

auf diejenige über Oberhöri musste Ritter und Freiherr Bernhard Gradner,

der Nachfolger der Freiherren von Tengen

(Besitzer der Burg und Stadt Eglisau),

1476 zugunsten Zürichs verzichten.

Das Hochgericht über die drei Dörfer übernahm Zürich 1424 von den Habsburgern.

Durch die Rückgabe der Herrschaft Kyburg

gelangte Endhöri 1442 wieder für kurze Zeit an Habsburg,

während die westlich der Glatt gelegenen Ober- und Niederhöri

Teile der Obervogtei Neuamt wurden.

Endhöri kam 1452 an die Zürcher Landvogtei Kyburg

und wurde 1667/89 dem Neuamt zugeteilt.

Kirchlich gehörten alle drei Dorfteile immer zur Grosspfarrei Bülach (Bistum Konstanz),

die schon im frühen Mittelalter für die ganze Gegend den religiösen Mittelpunkt bildete.

Steuerpflichtig war Höri mit dem Zehnten zu ¾

an das Schloss Eglisau (Stadtstaat Zürich) und zu ¼ an den Bischof von Konstanz.

Mit dem Einmarsch der Franzosen in die Schweiz von 1798,

brach die alte Eidgenossenschaft zusammen.

Die von Napoléon diktierte Helvetische Verfassung

brachte der Gemeinde Höri zusammen mit Hochfelden die Selbständigkeit.

Die Mediationsakte von 1803 bildete aus dem Distrikt Bülach den Bezirk Bülach,

welchem auch Höri angehörte.

Mit der neuen Kantonsverfassung wurde Höri im Jahr 1831

eine selbständige Politische Gemeinde.

Höri hatte als Bauerndorf abseits von den grossen Verkehrswegen

das stürmische Wachstum anderer Orte im Kanton Zürich lange Zeit nicht mitgemacht.

In der Zeit von 1850 bis 1950 sind die Einwohnerzahlen praktisch unverändert geblieben.

Die grosse bevölkerungsmässige Entwicklung fand erst in den Jahren 1960 bis 1970 statt.

Die Dorfteile Endhöri, Niederhöri und Oberhöri bilden zusammen die Politische Gemeinde Höri.

Einer der schönsten Aussichtspunkte im Zürcher Unterland,

nämlich der Höriberg, liegt 473 m.ü.M.

Heute sind in der suburbanen Wohngemeinde Höri rund 2’600 Personen sesshaft.

Der Ausländeranteil beträgt rund 30 %, dies entspricht 800 Personen.

In der Gemeinde sind heute über 150 Gewerbe- und Industriebetriebe zu verzeichnen,

welche zusammen gegen 1’200 Arbeitsplätze anbieten.

Das Wahrzeichen von Höri ist unbestritten

das alte Schul– und Gemeindehaus von 1827 mit dem Glockenturm.

Mittlerweile ist in dieser Liegenschaft das familienergänzende Betreuungsangebot

wie Hort und Spielgruppe untergebracht.

Die Primarschüler der Gemeinde Höri werden heute

in der modernen Schulanlage Weiher unterrichtet

und die Oberstufenschüler besuchen die Sekundarschule in Bülach.

Die Gemeinde Höri liegt im Norden des Flughafens Zürich-Kloten,

direkt in der Anflugschneise.

Neben den Vorteilen eines in unmittelbarer Nähe gelegenen

internationalen Flughafens für die Wirtschaft und Arbeitsplätze,

trägt Höri auch die Lärmbelastungen und Einschränkungen

des Flugverkehrs für die Bewohner und Entwicklung der Gemeinde.

Wohnbauten bedürfen besonderer Schallschutzmassnahmen.

Ebenso ist wegen auftretender Randwirbelschleppen

landender Grossraumflugzeuge auch die Dachziegelklammerung obligatorisch.

Die Gemeindebehörden von Höri setzen sich auf allen Ebenen dafür ein,

dass der Fluglärm gerecht auf alle Himmelsrichtungen verteilt wird

und bekämpft die Kanalisierung des Flugverkehrs im Norden vehement.

Höri ist aber auch eine sehr lebendige Gemeinde.

So verfügt die Gemeinde über ein vielfältiges kulturelles Leben.

Jedes Jahr finden viele Anlässe statt, die von einem der zahlreichen Dorfvereine

oder der kulturellen Organisation Pro Höri organisiert werden.

Dazu gehören unter anderem das Grümpelturnier auf dem Höriberg,

der Fischsonntag, die Jazz-Matinee, der Räbeliechtliumzug,

die Gesangs- und Turnfeste, Endschiessen,

der Bazar, das Spaghetti-Fest, der Bannumgang,

die Unterhaltungsabende, lehrreiche Exkursionen usw.

Auch landschaftlich hat Höri viel zu bieten.

Rund ein Drittel des Neeracherrieds liegt auf Höremer Gemeindegebiet;

eines der letzten grossen Flachmoore der Schweiz.

Es gewährt Einblicke in eine inzwischen einzigartige Vogelwelt

des schweizerischen Mittellandes.

Höri weist am meisten Brutplätze für Vögel des ganzen Kantons Zürich auf.

Am Höriberg befindet sich auch der Obstgarten

des Vereins zur Förderung alter Obstsorten „Fructus“,

welcher rund 330 Bäume mit 210 verschiedenen Obstsorten umfasst.

Diese Hochstammbäume bilden die grösste Gendatenbank

für alte Obstsorten in der Schweiz.

quelle hoeri.ch


">FischenthalFischenthal

Fischenthal umfasst ein Gebiet von rund 30 Quadratkilometern.

Es ist damit die grösste Landgemeinde des Kantons Zürich.

Die älteste Urkunde, in welcher der Name “Fiskinestal” erwähnt wird,

stammt aus dem 9. Jahrhundert.

Damals wurden Besitzungen in Fischenthal dem Kloster St. Gallen geschenkt.

Man nimmt an, dass ein alemannischer Siedler namens Fiskin

dem Tal den Namen gegeben hat.

Im 13. Jahrhundert wurde Fischenthal der habsburgischen Hausmacht einverleibt.

Doch schon 1301 verpfändeten die Habsburger die Vogtei Fischenthal,

die noch mehrmals den Herrn wechselte, bis sie 1425 der Stadt Zürich abgetreten wurde.

Von 1542 an war Fischenthal Bestandteil der Herrschaft Grüningen.

1798 wurde es dem Distrikt Wald zugeteilt.

1803 dem Bezirk Uster, dann dem Oberamt Grüningen

und schliesslich 1831 dem Bezirk Hinwil.

Einen Auf-schwung erlebte das Gebiet

zur Zeit der Heimindustrie im 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts.

Während im Jahre 1634 Fischenthal 466 Einwohner zählte,

waren es im Jahre 1836  -2814 Einwohner.

Verdienst brachte zuerst die Handspinnerei, dann die Handweberei.

Vor allem die Höhenzüge waren stärker besiedelt als heute.

An Stelle der früheren Armut zog eine gewisse Wohlhabenheit ein,

bis die mechanischen Webstühle in den Fabriken des Unterlandes

der Heimarbeit ein Ende setzten.

Viele Wohnstätten wurden verlassen.

Der Staat sprang helfend ein, indem er namentlich im Quellgebiet der Töss L

and erwarb und aufforstete.

Heute ist das Gebiet um den Tössstock ein Wildschongebiet,

in dem sich auch Gämsen aufhalten.

1532 soll am Hörnli der letzte Bär des Zürcher Oberlandes erlegt worden sein.

Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde ein Pilgerweg – der Jakobsweg begangen,

der aus Süddeutschland über Fischingen, das Hörnli, dem Jonatal

entlang nach Rapperswil und Einsiedeln führte.

Pilgerherbergen waren das Gasthaus «Zum Steg» und dasjenige «Zum Hauptmann »,

früher im Fistel, später der Vorläufer der «Blume».

Ende 1970 zählte Fischenthal 1700 Einwohner.

Neben der Landwirtschaft spielen Industrie und Gewerbe eine bedeutende Rolle.

Der touristischen Erschliessung der an Naturschönheiten reichen Gegend

wird grosse Sorgfalt zuteil.

Vor allem werden viele Wanderwege unterhalten.

Ein Schwimmbad lädt im Sommer zur Erfrischung ein;

im Winter stehen zwei Skilifte zur Verfügung.

er Saal des Gasthauses “Blume” bildet ein Zentrum des Gemeindelebens,

das von einer Reihe von Vereinen in verdienstvoller Weise gepflegt wird.

Aus Literatur sind namentlich zwei neuere Werke hervorzuheben,

die sich mit unserer Gemeinde befassen:

Der wunderliche Berg Höchst und sein Anhang” von Alfred Huggenberger

und “Menschen am Schnebelhorn” von Otto Schaufelberger.

Darüber hinaus erscheint Fischenthal im Zusammenhang mit dem weiteren Oberland

in vielen anderen Büchern, vor allem auch in

“Industrialisierung und Volksleben” und

“Sozialer und kultureller Wandel in einem ländlichen Industriegebiet im 19. und 20. Jahrhundert” von Rudolf Braun.

Aus dem Leiacher stammt der Dichter Jakob Senn,

dessen Buch “Ein Kind des Volkes” vor kurzem wieder bekannt geworden ist.

quelle fischenthal.ch


">SchöfflisdorfSchöfflisdorf

1285 war die erste urkundliche Erwähnung von Schöfflisdorf in einem Pergamentbrief vom Freiherr Lütold VIII. von Regensberg, wo der Verkauf eines Grundstückes an einen Berchtold von Waldhausen im Bachsertal bestätigt wird. Der Pergamentbrief wird heute noch im Staatsarchiv Zürich aufbewahrt. Im Jahre 1285 schrieb man Schephelstorf, 1287 Schefelstorf, 1305 Scheffelstorf, 1310 Scheffilsdorf, 1331 Schoefelsdorf, 1467 Schoeffelstorff, 1548 zum ersten mal wie heute, 1549 Schöpflistorf, 1617 Söfflistorf und 1713 Schäflisdorf. Nach der letzten Form entstand bald darauf das Gemeindewappen mit dem Schäfchen.




Die Orte, deren Namen mit –dorf enden, wurden nicht schon während der frühesten alemannischen Besiedlung gegründet, sondern erst im 9. Jahrhundert, als bei uns fränkische Grafen regierten. Andere Ortsbezeichnungen waren viel früher aufgetaucht. So hatte man zum Beispiel schon im Jahre 828 das Waninctal (Wehntal, nach dem Niederweninger Dorfgründer Wano) erwähnt.




Im 13. Jahrhundert wurde die erste Kapelle in Schöfflisdorf errichtet, das damals noch zur Kirchgemeinde Niederweningen gehörte. 1409 kam Schöfflisdorf mit dem übrigen Wehntal unter die Herrschaft der Stadt Zürich. 1524 trat die damalige Bevölkerung wie die anderen Zürcher Unterländer zum reformierten Glauben über. 1706 wurde die heutige Kirche gebaut, 1713 folgte das Pfarrhaus.

Im Frühjahr 1798 marschierten im Zusammenhang mit den Koalitionskriegen die napoleonischen Truppen ein. Während der Zweiten Schlacht von Zürich gab es auch grössere Truppenaufmärsche in Wehntal. Es folgten bis 1802 Kriegswirren. Im Sommer 1802 verliessen die Franzosen unser Vaterland.




1843 wurde die Strasse nach Zürich ausgebaut. Auf Anregung des Dorfpfarrers wurde die Strasse nicht wie ursprünglich vorgesehen entlang der Lägern gebaut, sondern mit einem scharfen Bogen in Richtung Dorf geführt. Die Kurve erhielt den Namen Pfaffenrank. Bereits ein Jahr zuvor fuhr die erste Postkutsche auf der Strecke Zürich–Dielsdorf–Niederweningen durch Schöfflisdorf. 1891 wurde die Eisenbahnstrecke von Dielsdorf nach Niederweningen eröffnet. 1973 wurde der beschrankte Bahnübergang im ‘Pfaffenrank’ aufgehoben und durch eine Überführung ersetzt. Im gleichen Jahr wurde die Mehrzweckhalle eröffnet. 1990 Eröffnung der S-Bahn Zürich. In den darauffolgenden Jahren setzte ein starkes Bevölkerungswachstum ein. Es wurden mehrere Quartiere mit Ein- und Mehrfamilienhäuser gebaut. Der Einfluss der Stadt Zürich wurde spürbar stärker.

quelle schoefflisdorf.ch

">SchleinikonSchleinikon

Schleinikon ist eingebetet zwischen Lägern und Egg im Wehntal. Unser Dorf liegt somit im schönen Zürcher Unterland. Zur Gemeinde gehören die Ortsteile Schleinikon, Dachsleren und Wasen.




Markanter Blickpunkt ist die Radarkugel auf der Lägern, welche zwar auf Boppelserboden steht, jedoch ebenso als Orientierungshilfe für Schleinikon gelten darf.

quelle schleinikon.ch

">OberweningenOberweningen

um ca. 1800 v. Chr.:

Die ersten Einwohner lebten wahrscheinlich am Ende der Steinzeit im Gebiet von Oberweningen. Im Wald auf der Egg wurden Grabhügel gefunden. In der Grabbeigabe befanden sich Schnurkeramiktöpfe. In römischer Zeit stand hier ein Gutshof.

 

6. Jahrhundert:

Der auf -ingen endende Namen deutet auf eine gegen das Ende der Völkerwanderung von den Alamannen gegründete Siedlung hin. Der Anführer dürfte Wano geheissen haben und hat wahrscheinlich zuerst Niederweningen gegründet. Eine zweite Ansiedlung wurde dann Oberweningen genannt.

 

1291

Erste urkundliche Erwähnung am 25. Mai von Oberweningen in einem Pergamentbrief der Freiherren von Regensberg. Mit dem Brief wird der Verkauf eines Hofes an das Kloster St. Blasien besiegelt. Der Pergamentbrief wird heute noch im Schweizerischen Landesmuseum aufbewahrt.

 

1409

kam Oberweningen mit dem übrigen Wehntal unter die Herrschaft der Stadt Zürich.

 

1524

trat die damalige Bevölkerung wie die anderen Zürcher Unterländer zum reformierten Glauben über.

 

1554 Eröffnung der ersten Gaststätte im Chlupf.

 

1798

Im Frühjahr marschierten im Zusammenhang mit den Koalitionskriegen die napoleonischen Truppen ein. Während der Zweiten Schlacht von Zürich gab es auch grössere Truppenaufmärsche in Wehntal. Es folgten bis 1802 Kriegswirren.

 

1843

wurde die Strasse nach Zürich ausgebaut. Auf Anregung des Pfarrers von Schöfflisdorf wurde die Strasse nicht wie ursprünglich vorgesehen von Sünikon entlang dem Lägern nach Schleinikon gebaut, sondern durch Schöfflisdorf und Oberweningen nach Niederweningen. Bereits ein Jahr zuvor fuhr die erste Postkutsche auf der Strecke Zürich–Dielsdorf–Niederweningen durch Oberweningen. In der Gaststätte im Chlupf wurde eine Poststelle eingerichtet.

 

1891

wurde die Eisenbahnstrecke von Dielsdorf nach Niederweningen eröffnet.

1895

erstes Telefon in der Gaststätte Chlupf.

1990

Eröffnung der S-Bahn Zürich. In den darauffolgenden Jahren setzte ein starkes Bevölkerungswachstum ein. Es werden mehrere Quartiere mit Ein- und Mehrfamilienhäuser gebaut. Der Einfluss der Stadt Zürich ist spürbar stärker geworden.

quelle wikipedia


">NiederhasliNiederhasli

931 wird Niederhasli zum ersten Mal urkundlich erwähnt. Die Unterscheidung in Nieder- Ober- und Mettmenhasli tritt erst in Urkunden des 13. Jahrhunderts auf. Im Hochmittelalter, 11. – 13. Jahrhundert, befanden sich weite Teile der Gemeinde im Besitz der Freiherren von Hasli. Über die Herkunft dieses adligen Geschlechts liegen bis heute nur dürftige Quellenangaben vor, so ist auch ihr Wappen unbekannt. Die Freiherren von Hasli verzogen sich im 13. Jahrhundert durch Heirat nach der Burg Freienstein und nannten sich ab 1275 nun Freiherren von (Hasli) Freienstein.




Nebst den Freiherren von Hasli waren die Herren von Rümlang und die Freiherren von Tengen Grundbesitzer in unserem Gemeindegebiet. Im 14. Jahrhundert sind die niederadligen Herren von Hasli dokumentiert. Dieses Ministerialgeschlecht war ein sogenannter Sippenadel und nicht an einen eigentlichen Stammsitz gebunden, sie waren unter anderem auch Bürger von Bülach, Winterthur und Zürich. Ihr Wappen und Siegel bildet den Ursprung zum Niederhasler Gemeindewappen. Durch verwandtschaftliche Nähe der Herren von Hasli zu den Herren von Mandach, wird das heraldisch sehr ähnliche Hasli Wappen auf das noch etwas ältere Wappen der Herren von Mandach zurückgeführt. Die Herren von Mandach hatten ihren Stammsitz im Hochmittelalter ausserhalb des Städtchens Regensberg, das dazugehörige Gebiet heisst heute noch im Mandach. Im 15. Jahrhundert verschwinden die Herren von Hasli aus den Dokumenten.




Mitte des 15. Jahrhunderts übernahm die Stadt Zürich die Herrschaft im Zürcher Unterland und damit auch in Niederhasli. Am Anfang des 18. Jahrhunderts entstand durch die französische Invasion und die damit verbundene helvetische Verfassung der Verwaltungsbezirk Zürich, dem auch Niederhasli angehörte. Das heutige Gemeindegebiet wurde 1840 endgültig definiert, als sich die Zivilgemeinde Niederglatt-Nöschikon von Niederhasli ablöste und zur politischen Gemeinde Niederglatt wurde.

Bis 1927/28 bestanden auf dem Gebiet der politischen Gemeinde noch vier Zivilgemeinden: Niederhasli, Oberhasli, Mettmenhasli und Nassenwil. Davon sind mit der Schaffung des Zürcher Gemeindegesetzes noch Oberhasli und Niederhasli übrig geblieben. Mit der Festsetzung der neuen Kantonsverfassung durch das Zürcher Stimmvolk wurden per 1. Januar 2010 auch diese beiden Zivilgemeinden aufgelöst.

quelle niederhasli.ch

">StadelStadel

Die Gemeinde Stadel liegt im Zürcher Unterland am Rande einer von Ausläufern der grossen Alpengletscher in der Eiszeit geschaffenen Ebene, die früher sumpfig war. Das Neeracher Ried ist ein Restbestand dieser Seenlandschaft.




Die Gemeinde Stadel liegt ausserdem direkt am Fusse des Stadlerbergs mit seinem regional bekannten Aussichtsturm.

Zu Stadel gehören seit 1907 auch Windlach, Raat und Schüpfheim

 

 

">DielsdorfDielsdorf

Der erste Siedlungsplatz wurde wahrscheinlich

durch den alemannischen Anführer Theodolf geschaffen

und nach ihm Theodolfsdorf genannt.

Später tauchen die Namen Theolstorf und Thielstorf auf.

An die Alemannenzeit erinnerten wichtige Funde:

Beim Bau eines Hauses stiess man auf neun nach Osten gerichtete Gräber

mit fünf weiblichen und vier männlichen Skeletten.

Den Toten waren auf ihre Reise ins Jenseits

Halsketten, Ohrringe und Schwerter mitgegeben worden,

die aus dem 7. Jh. stammen.

Die erste Erwähnung des Ortsnamens findet sich

in einer Urkunde des Klosters St. Gallen aus dem Jahre 861.

In der damals üblichen lateinischen Sprache abgefasst,

wird sie heute im St. Galler Stiftsarchiv auf bewahrt.

Dass dieses Kloster bei uns einst einige Stiftungen besass,

wird auch durch das Gemeindewappen belegt.

Der aufrecht schreitende Bär wurde von vielen Gemeinden übernommen,

die einst irgendwie vom Kloster St. Gallen abhängig gewesen waren.

Die Dielsdorfer Gemeindegrenzen wurden im Jahre 1245 stark verkleinert,

weil der Freiherr Lütold V. damals einen Teil der Gemeinde einfach dem

von ihm gegründeten Städtchen Regensberg zugewiesen hatte.

Im Jahre 1409 gelangte Dielsdorf zusammen mit zwölf anderen Gemeinden

unserer Gegend in den Besitz der Stadt Zürich.

Von da an regierte auf Regensberg ein Landvogt,

und die Bewohner des Dorfes am Fuss der Lägern (Dielsdorf)

wurden auf die Leute im kleinen Städtchen in der Höhe immer neidischer.

Regensberg war in der Zwischenzeit auch Bezirkshauptort geworden.

Im Jahre 1852 wandten sich darum die Dielsdorfer

an den Grossen Rat in Zürich mit der Bitte,

den Hauptort von der Burg nach Dielsdorf zu verlegen.

Sie versprachen die unentgeltliche Lieferung von Holz und Steinen für ein Bezirksgebäude.

Als Dielsdorf im Jahre 1865 auch eine eigene Bahnstation erhalten hatte,

gaben die Zürcher endlich nach.

1871 wurde der Dielsdorfer Sieg mit Mörserschüssen verkündet,

und seither heisst unser Teil des Unterlandes Bezirk Dielsdorf.

Von den rund 600 ha Gesamtfläche der Gemeinde

entfällt etwa die Hälfte auf Landwirtschaftsland.

Das bewohnte Gebiet und der Wald machen je etwa einen Viertel aus.

Vom einstigen kleinen Bauerndorf hat sich Dielsdorf

zu einem mittleren Wohn- und Industrieort entwickelt.

Dank einer massvollen Bauentwicklungspolitik konnte

eine Zerstörung des Ortsbildes in Grenzen gehalten werden.

Gut erhaltene und stilvoll renovierte Abschnitte im alten Dorfteil beweisen dies.

quelle dielsdorf.ch


">HüntwangenHüntwangen

Die Bezeichnung „Huntwangin“ erscheint erstmals im Jahre 1254.

Sie bedeutet soviel wie Hirschweide.

Im Mittelalter gehörte Hüntwangen mit dem Rafzerfeld zur Landgrafschaft Klettgau.

Schon im 13. Jahrhundert erhielt das Kloster Wettingen Grundbesitz zu Hüntwangen.

Dieser ging zurück auf eine Vergabung des Edlen Rudolf von Kaiserstuhl

und dessen Gemahlin Adelheid von Tengen.

Es dürften die Freiherren vor dem Inhaber grundherrlicher Rechte im Dorfe gewesen sein.

Zu den weltlichen Grundbesitzern gehörte auch der Freiherr Hans von Freienstein.

Die niedere Gerichtsbarkeit über Hüntwangen lag beim Bischof von Konstanz,

der sie als Lehen an Adelige verlieh.

So war 1328 Hans von Ehinger Inhaber der Vogtei,

und 1376 wurden es die Herren zum Thor.

Die Vogtei ging dann vorübergehend an Hans und Conrad von Stühlingen über,

von denen sie 1467 Heinrich am Lee um hundert rheinische Gulden erwarb.

1478 gelangten die Vogteirechte an die Freiherren Gradner zu Eglisau,

die Inhaber der Herrschaft Eglisau.

Als 1496 die letztere gesamthaft von der Stadt Zürich erworben wurde,

kam Hüntwangen zur neugeschaffenen Landvogtei Eglisau

und verblieb bei dieser bis 1798.

Schwer litt die Gemeinde unter der Besetzung der Franzosen,

die um den nahen Rheinübergang bei Eglisau kämpften.

 

Bei der Linde kreuzten die wichtigen Strassen

Schaffhausen-Zurzach und Zürich-Schwarzwald.

Die Postkutsche nach Nürnberg durchfuhr das Dorf.

Durch den Bau der Linie Bülach-Schaffhausen

bekam Hüntwangen 1896 Eisenbahnanschluss.

Dank kurzen Verbindungen zu den Industriezentren des Zürcher Unterlandes

und zum Flughafen Kloten wurde in jüngster Zeit

mit dem Bau von Einfamilienhäusern begonnen.

Aus dem einstigen Bauerndorf wird eine ländliche Wohngemeinde.

Die Strohflechterei war im 17. und 18. Jahrhundert

für die Bauern ein willkommener Nebenverdienst.

1880 führte Heinrich Ritz die Strohhutmaschine ein

und baute seine Heimindustrie zur Fabrik aus,

in der jeweils bis 90 Personen arbeiteten.

Verbindungen zu vielen europäischen Modezentren zeigen die Bedeutung der Hutfabrik.

Modeströmungen beeinflussten den Absatz der Hüte aber negativ

und die Schliessung des Unternehmens im Jahre 1959 war die zwangsläufige Folge.

Durch grossangelegte Kiesausbeutungen

seit Anfang der sechziger Jahre

verliert die Landwirtschaft immer mehr an Gewicht.

Landschaftsgestaltung und Rekultivierungen werden Zukunftsprobleme.

Neben Riegelhäusern sind das Vogthaus,

der Spycher mit grossem Gewölbekeller

und das Gemeindehaus mit Dachreiter zu erwähnen.

Das 1820 erbaute erste Schulhaus dient seit 1962 als Gemeindehaus.

Schmucke Dorfbrunnen vervollständigen die idyllischen Dorfpartien.

Kirchlich gehört Hüntwangen von alters her zu Wil.

1961 wurde das Kirchgemeindehaus eingeweiht.

Das Mehrzweckgebäude aus dem Jahre 1973

mit Turnhalle und Lehrschwimmbecken

gilt als Mittelpunkt für Sport und Erholung.

In Zweckverbänden werden Probleme

für Schule, des Zivilschutzes, der Versorgung und Entsorgung gelöst.

quelle huentwangen.ch

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