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">FischenthalFischenthal

Fischenthal umfasst ein Gebiet von rund 30 Quadratkilometern.

Es ist damit die grösste Landgemeinde des Kantons Zürich.

Die älteste Urkunde, in welcher der Name “Fiskinestal” erwähnt wird,

stammt aus dem 9. Jahrhundert.

Damals wurden Besitzungen in Fischenthal dem Kloster St. Gallen geschenkt.

Man nimmt an, dass ein alemannischer Siedler namens Fiskin

dem Tal den Namen gegeben hat.

Im 13. Jahrhundert wurde Fischenthal der habsburgischen Hausmacht einverleibt.

Doch schon 1301 verpfändeten die Habsburger die Vogtei Fischenthal,

die noch mehrmals den Herrn wechselte, bis sie 1425 der Stadt Zürich abgetreten wurde.

Von 1542 an war Fischenthal Bestandteil der Herrschaft Grüningen.

1798 wurde es dem Distrikt Wald zugeteilt.

1803 dem Bezirk Uster, dann dem Oberamt Grüningen

und schliesslich 1831 dem Bezirk Hinwil.

Einen Auf-schwung erlebte das Gebiet

zur Zeit der Heimindustrie im 18. und zu Beginn des 19. Jahrhunderts.

Während im Jahre 1634 Fischenthal 466 Einwohner zählte,

waren es im Jahre 1836  -2814 Einwohner.

Verdienst brachte zuerst die Handspinnerei, dann die Handweberei.

Vor allem die Höhenzüge waren stärker besiedelt als heute.

An Stelle der früheren Armut zog eine gewisse Wohlhabenheit ein,

bis die mechanischen Webstühle in den Fabriken des Unterlandes

der Heimarbeit ein Ende setzten.

Viele Wohnstätten wurden verlassen.

Der Staat sprang helfend ein, indem er namentlich im Quellgebiet der Töss L

and erwarb und aufforstete.

Heute ist das Gebiet um den Tössstock ein Wildschongebiet,

in dem sich auch Gämsen aufhalten.

1532 soll am Hörnli der letzte Bär des Zürcher Oberlandes erlegt worden sein.

Bis zum Ausbruch des Ersten Weltkrieges wurde ein Pilgerweg – der Jakobsweg begangen,

der aus Süddeutschland über Fischingen, das Hörnli, dem Jonatal

entlang nach Rapperswil und Einsiedeln führte.

Pilgerherbergen waren das Gasthaus «Zum Steg» und dasjenige «Zum Hauptmann »,

früher im Fistel, später der Vorläufer der «Blume».

Ende 1970 zählte Fischenthal 1700 Einwohner.

Neben der Landwirtschaft spielen Industrie und Gewerbe eine bedeutende Rolle.

Der touristischen Erschliessung der an Naturschönheiten reichen Gegend

wird grosse Sorgfalt zuteil.

Vor allem werden viele Wanderwege unterhalten.

Ein Schwimmbad lädt im Sommer zur Erfrischung ein;

im Winter stehen zwei Skilifte zur Verfügung.

er Saal des Gasthauses “Blume” bildet ein Zentrum des Gemeindelebens,

das von einer Reihe von Vereinen in verdienstvoller Weise gepflegt wird.

Aus Literatur sind namentlich zwei neuere Werke hervorzuheben,

die sich mit unserer Gemeinde befassen:

Der wunderliche Berg Höchst und sein Anhang” von Alfred Huggenberger

und “Menschen am Schnebelhorn” von Otto Schaufelberger.

Darüber hinaus erscheint Fischenthal im Zusammenhang mit dem weiteren Oberland

in vielen anderen Büchern, vor allem auch in

“Industrialisierung und Volksleben” und

“Sozialer und kultureller Wandel in einem ländlichen Industriegebiet im 19. und 20. Jahrhundert” von Rudolf Braun.

Aus dem Leiacher stammt der Dichter Jakob Senn,

dessen Buch “Ein Kind des Volkes” vor kurzem wieder bekannt geworden ist.

quelle fischenthal.ch


">BubikonBubikon

Bubikon liegt im südöstlichen Teil des Kantons Zürich

in der weitgeschwungenen Mulde des Zürcher Oberlandes

am Südrand des Bezirkes Hinwil.

 

Es grenzt an die Zürcher Gemeinden Hombrechtikon (Bezirk Meilen),

Grüningen, Gossau, Hinwil, Dürnten und Rüti .

Im Süden bildet die oberste Rippe der Zürichseeterrassen

die Grenze gegen Jona (Kanton St. Gallen).

 

Im obersten Teil des Glatttals liegen am Fuss des Bachtels

in einer einst von einem Seitenarm des Linth/Rheingletschers ausgehobelten

weiten Mulde die beiden Dörfer Bubikon und Wolfhausen.

Zusammen bilden sie die politische Gemeinde Bubikon.

 

 

Beim Rückzug des Gletschers verbliebene Feuchtgebiete

mit seltenen Pflanzen sowie die zwei Kleinseen

Egelsee und Kämmoosweiher prägen noch heute die Landschaft der Gemeinde.

Verschiedene Ortsnamen deuten auf Siedlungen

der Römer und ab 600 n. Chr. der Alemannen

(Bubikon/Höfe der Buobinge, Wolfhausen/Husa des Wolfgrim etc.).

 

 

Erste urkundliche Erwähnungen im Jahr 744:

Schenkung des Hofs Perolvinchova (Berlikon)

und 811 Puapinchova (Bubikon) an das Kloster St. Gallen.

1192 vermacht Diethelm von Toggenburg

eine Güter zu Bubikon dem Johanniterorden.

 

In der Folge entsteht das Ritterhaus Bubikon,

heute noch die besterhaltene Johanniterkommende Europas,

die ein modern gestaltetes Ordensmuseum beherbergt.

 

1819 entstanden nach der Heimindustrie die ersten Textilfabriken.

 

Mit dem Bau der Glatttalbahn 1858

und der Uerikon-Bauma-Bahn 1901

setzte sich der Aufschwung fort,

der sich auch in einem Anstieg der Einwohnerzahl

(1940 rund 2’000 Personen) bemerkbar machte.

Heute zählt die Gemeinde rund 7’000 Einwohner.

 

In den letzten 25 Jahren fand in der Bubiker Industrie eine markante Umwälzung statt.

Alteingesessene Fabriken stellten den Betrieb ein.

Dafür entstanden in ihren Gebäuden,

aber auch in modernen Fabrikanlagen und Gewerbehäusern

eine Vielzahl von neuen Firmen der verschiedensten Branchen.

 

Heute verfügt die Gemeinde über mehr als 2’500 Arbeitsplätze.

 

Bezirk Hinwil

Der Bezirk Hinwil ist ein ländlich geprägter Bezirk im Osten des Kantons Zürich ,

der im Wesentlichen den südlichen Teil des Zürcher Oberlandes umfasst.

Der Bezirkshauptort Hinwil ist eine lebenswerte Gemeinde –

auf dem Land und doch nahe der Stadt Zürich gelegen.

Auch andere Ortschaften aus der näheren und weiteren Umgebung,

wie beispielsweise Rüti, Wetzikon, Uster und RapperswilJona SG

sind innert kurzer Zeit zu erreichen,

dies dank guter Verkehrsanbindung durch Strasse und Schiene.

 

 

Der Bezirk Hinwil umfasst 11 politische Gemeinden:

 

 

 

           

 

 

             

 

 

 

 

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